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Wir nehmen uns Zeit für Bürgernähe. Die Beratungs- und Koordinierungsstelle steht jedem Bürger des Einzugsgebietes offen. Regelmäßige Sprechstunden vor Ort und die Möglichkeit von Hausbesuchen sind ein
Beitrag zur Bürgernähe.
Eine ganzheitliche Betrachtung der Lebenssituation des Klienten soll dazu beitragen, dass eine
weitestgehend selbständige Lebens- führung möglich ist. Auf der Grundlage des Landespflegehilfegesetzes werden kranke, behinderte, pfle-
gebedürftige und ältere Menschen und deren Angehörige umfassend und qualifiziert informiert und beraten. Ziel ist es, die selbständige Lebensführung zu erhalten bzw. wieder herzustellen und eine Befähigung zur
Selbsthilfe zu ermöglichen. Ge- meinsam mit dem Hilfesuchenden, wird ein individuelles Konzept erarbeitet, das den Klienten und sein Umfeld in den Blick nimmt. Dadurch sollen physische und psy- chische
Problemlagen sowie soziale Belastungen bewältigt werden. Am Ende jedes Beratungsprozesses sichert eine Überprüfung der Ergebnisse die Qualität des Hilfe- konzeptes.
Entscheidungen trifft der Klient - bei der Vermittlung unterstüt- zen wir gern. Die trägerneutrale Beratung und Information über die verschiedenen professionel-
len Dienste und Einrichtungen des sozialen Netzwerkes ermöglicht dem Hilfesu- chenden und seinen Angehörigen eine sachgerechte Entscheidungsfindung. Bei der Kontaktaufnahme zu Dienstleistenden stehen wir den
Klienten vermittelnd zur Sei- te. Dabei lassen wir uns von den Ansprüchen, Entscheidungen und Wünschen der Klienten leiten.
Ehrenamtliche Arbeit ist eine Bereicherung für das Gemeinwesen und eine Unterstützung der professionellen Arbeit. Es ist unser Ziel, Menschen für die Mitarbeit im Gemeinwesen zu gewinnen. Mög-
lichkeiten nachbarschaftlicher Unterstützung oder Gruppenangebote bereichern die Lebensqualität in der Verbandsgemeinde Daaden und der Stadt Herdorf.
Wir tragen Verantwortung für die Angebotsvielfalt in der Region und versuchen gemeinsam mit anderen Beteiligten das „Netzwerk der Möglichkeiten“ unter
Berücksichtigung der Bedürfnisse der Bevölkerung weiterzuentwickeln. Die Beratungs- und Koordinierungsstelle kooperiert grundsätzlich mit allen regiona-
len Dienstleistern. Ein kooperatives Miteinander bereichert die Angebotsvielfalt. Deshalb nehmen wir die trägerübergreifende Verantwortung dahingehend wahr, dass wir Defizite und Versorgungslücken im regionalen
Angebot registrieren und Hinwirken auf einen gemeinschaftlichen Ausgleich.
Unsere Beratungskompetenz kann von allen Dienstleistern
der Region in Anspruch genommen werden. Die Beratungs- und Koordinierungsstelle ist Partner aller Dienste und Einrichtungen in der Region. Oftmals
sind über pflegefachliche Einsätze hinaus auch sozialpäda- gogische Interventionen notwendig, um die Situation eines Menschen wieder zu ordnen und neue Perspektiven zu entwickeln. Schwere Erkrankungen, intensive
Pflege, einschränkende Behinderungen als neu auftretende Situationen und Aufga- ben müssen vom Betroffenen und seinen Angehörigen bewältigt werden. Dabei wollen wir den Betroffenen helfen und den ambulanten und
stationären Diensten vor Ort zur Seite stehen. Aber auch in den Teams der Dienstleister können in Zu- sammenarbeit verschiedene sozialpädagogische Themen aus der täglichen Praxis aufgegriffen, gemeinsam
reflektiert und Lösungswege erarbeitet werden.
Wir halten einen guten Informationsaustausch für unverzichtbar. Ein regelmäßiger Informations- und Erfahrungsaustausch erhöht den Kenntnisstand der Beratungs- und Koordinierungsstelle und bereichert so die tägliche Arbeit. Des-
halb nimmt unser Mitarbeiter der Beko-Stelle regelmäßig an Sitzungen von regiona- len und überregionalen Arbeitsgemeinschaften teil. Nur gemeinsam mit anderen las- sen sich komplexere Themenzusammenhänge auf
der überörtlichen wie örtlichen Ebene bearbeiten.
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