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Im Zuge des Landesgesetzes über ambulante, teilstationäre und stationäre Pflegehilfen ist die Kirchliche Sozialstation
Daaden-Herdorf (Ambulante-Hilfe-Zentrum - AHZ) gegründet worden. Daran angegliedert ist die Beratungs- und Koordi- nierungsstelle für ältere, pflege- und hilfebedürftige Men- schen.
Die vier Kirchengemeinden Daaden und Friedewald (ev.) sowie Herdorf und Alsdorf fürs Daadetal (kath.) bilden den
Träger- verein. Entstanden ist ein modernes Hilfezentrum, dass für ältere, kranke und behinderte Menschen sowie deren Ange- hörige ein umfangreiches Leistungs- und Beratungsangebot bereit hält.
Die häusliche Alten- und Krankenpflege durch die evangeli- schen und katholischen Kirchengemeinden hat im Raum
Daaden / Herdorf eine lange Tradition. Schon seit jeher ist die Betreuung von kranken Menschen eine bedeutende diakonische Aufgabe.
Schon vor mehr als 100 Jahren (1898) nahm die erste Ordens- schwester in Herdorf ihren Dienst auf. Ihr
seelsorgerlicher und pflegerischer Dienst galt den Armen und Kranken in der Ge- meinde. Auch in Daaden zeichnet die Chronik eine ähnliche Geschichte nach. Am 01. Mai 1912 trat die erste Gemeinde-
schwester in Daaden ihren Dienst in der Krankenpflege an. Später kam eine zweite Schwester für die Höhengemeinde Friedewald / Weitefeld hinzu. Die letzte Diakonisse wirkte bis 1979 im Daadener Land.
Seit 1974 arbeiten freie, examinierte Krankenschwestern im kirchlichen Pflegedienst. Durch die Einführung der
Pflegever- sicherung haben sich in den letzten Jahr weitere Entwicklungen vollzogen.
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